Über uns

Die vanBaerle Gruppe ist ein international tätiges Schweizer Traditionsunternehmen. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben Produkte und Dienstleistungen für die professionelle Geschirr-, Textil-, Küchen- und Raumhygiene, sowie Zusatzstoffe für die Schweiss-, Papier-, und Bauindustrie.

News

 
Die vanBaerle Gruppe zieht nach Schweizerhalle

Der Hauptsitz der vanBaerle Gruppe zieht nach 120 erfolgreichen Jahren in Münchenstein 2019 nach Schweizerhalle. Nach intensiver und gründlicher Suche haben wir in Schweizerhalle den Standort gefunden, der all unseren Erwartungen gerecht wird. In der Nordwestschweiz unweit von Münchenstein gelegen, bietet das hervorragend erschlossene Novartis-Areal ausreichend Raum für die beiden geplanten Neubauten.

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Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Seit dem 25. Mai gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung, eine Verordnung der EU mit klaren Richtlinien zum Schutz von personenbezogenen Daten. Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt auch für Schweizer Unternehmen, die im EU-Raum Dienstleistungen erbringen. Wir setzen die DSGVO zum Schutz Ihrer Daten konsequent um.

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Ausbau unseres Asiengeschäfts durch Crowdlending

vanBaerle ist innovativ und beschreitet auch bei der Projektfinanzierung neue Wege. Im November 2017 haben wir erstmals eines unserer Projekte via Crowdlending finanziert. Aus unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit swisspeers ist ein Video entstanden. 

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vanBaerle Gruppe

Ihren Anfang nahm vanBaerle 1888 als Seifenfabrik. Schon 1898 zog sie an den heutigen Firmenhauptsitz nach Münchenstein. Fest verankert in der Nordwestschweiz, entwickelte sich die vanBaerle Gruppe zu einem innovativen und dynamischen Unternehmen. Heute gehören Tochtergesellschaften in Taiwan, Singapur, Tschechien, Deutschland, Frankreich und ein Joint Venture in der Slowakei zu unserer Gruppe. Wir verkaufen unsere Produkte und Dienstleistungen in über 50 Ländern in Europa, Amerika und Asien. Unsere rund 120 Mitarbeitenden sind die Basis unseres Erfolges.

In unseren beiden Geschäftsfeldern Hygiene und Silikate setzen wir auf Innovation und individuelle Lösungen für unsere Kunden. Dabei ist uns der Schutz von Mensch und Umwelt besonders wichtig.

Im Geschäftsbereich Hygiene entwickeln, produzieren und vertreiben wir Reinigungsprodukte für Hotels, Spitäler, Pflegeeinrichtungen, die Gastronomie und die Lebensmittelindustrie. Im Geschäftsbereich Silikate entwickeln, produzieren und vertreiben wir individuell auf unsere Kunden angepasste Zusatzstoffe und Fertigprodukte für verschiedenste Industriezweige.

Tochtergesellschaften & Joint Venture

 
vanBaerle France S.A.S.

Unsere Tochtergesellschaft vanBaerle France S.A.S haben wir 2008 in Mulhouse gegründet. Ihre Aufgabe ist die Repräsentation der vanBaerle Gruppe gegenüber der Europäischen Union.

 

 

 
vanBaerle Swiss Hygiene GmbH

Im August 2017 haben wir unsere Tochtergesellschaft vanBaerle Swiss Hygiene GmbH in Lörrach gegründet. Derzeit wird die vanBaerle Swiss Hygiene GmbH von unseren Mitarbeitenden in Münchenstein betreut. Ein Mitarbeiter vor Ort kümmert sich um Lager und Logistik. Unsere Tochtergesellschaft in Lörrach stärkt den Vertrieb unserer Reinigungsprodukte in Deutschland.

 
vanBaerle Silicates (S) Pte Ltd, Singapur

Seit dem 10. August 2000 ist vanBaerle durch unsere Tochtergesellschaft vanBaerle Silicates (S) Pte Ltd. in Asien vertreten. Unsere vier Mitarbeitenden in Singapur repräsentieren vanBaerle auf dem asiatischen Markt und verstärken unsere dortige Präsenz.

 
vanBaerle Swiss Hygiene s.r.o., Pradubice

Unsere Tochtergesellschaft vanBaerle Swiss Hygiene s.r.o. haben wir 2010 gegründet. Heute sind sechs Mitarbeitende am Standort in Pradubice, Tschechien, tätig. vanBaerle beliefert von hier aus den europäischen Markt mit hochwertigen Reinigungsprodukten.

 
vanBaerle VS s.r.o., Bratislava

Zusammen mit der Koma-Gruppe haben wir 2008 die vanBaerle VS s.r.o. als Joint-Venture gegründet. vanBaerle VS beliefert einzelne Kunden in Österreich und angrenzenden Ländern mit hochwertigen Silikaten.

 

 

 
vanBaerle Silicates Taiwan Co Ltd, Taichung

2012 haben wir unsere Tochtergesellschaft vanBaerle Silicates Taiwan Co Ltd gegründet. Fünf Jahre später, am 19. April 2017 eröffneten wir unser neues Silikatwerk in der taiwanesischen Hafenstadt Taichung. Auf dem 5250m2 grossen Gelände sind derzeit 9 Mitarbeitende im Labor und in der Produktion tätig. Unsere Tochtergesellschaft wird ab Winter 2017 von Taichung aus den asiatischen Markt mit Silikaten in schweizerischer Qualität beliefern.

Werte & Grundsätze

 
Umweltschutz

Wir nehmen Rücksicht auf die Umwelt. Wir setzen umweltgerechte Technologien und Produktionsinstrumente ein. Wir verpflichten uns zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Umweltleistung und zur Vermeidung unnötiger Umweltbelastungen.

 
Mitarbeitende

Unsere Mitarbeitenden machen unser Unternehmen aus. Wir fördern ihre Eigenverantwortlichkeit und ihr Sicherheitsdenken. Wir schaffen gemeinsam ein sicheres, vertrauensvolles Arbeitsumfeld, in dem sich unsere Mitarbeitenden weiterentwickeln können.

 
Kommunikation

Wir kommunizieren offen und ehrlich mit Öffentlichkeit und Behörden und respektieren deren Anliegen. Innerhalb unseres Unternehmens pflegen wir eine offene Gesprächskultur.

 
Qualität

Unter Qualität verstehen wir die Summe aller Anforderungen die unsere Kunden an unsere Produkte und Dienstleistungen stellen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette achten, respektieren und leben wir Qualität als Massstab. Unser Qualitätsmanagementsystem hilft uns dabei uns stetig zu verbessern.

 
Better. For you.

"Wir wollen besser sein, besser als andere und jeden Tag noch besser als am Vortag. Massgeblich für unsere Aktivitäten ist das Wohlergehen von Mensch, Gesellschaft und Umwelt."

Daniel Schenk
CEO und Inhaber vanBaerle Gruppe

 
Kundenzufriedenheit

Unsere Kunden und Lieferanten sind unsere Partner. Wir orientieren uns an den Bedürfnissen unserer Kunden. Unsere Leistungen und Prozesse verbessern wir aufgrund ihrer Rückmeldungen ständig. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unsere Messlatte.

Geschichte

Am 16. Mai 2018 geben wir den zukünftigen Standort unseres Hauptsitzes bekannt. Nach 120 Jahren erfolgreicher Unternehmensgeschichte in Münchenstein, ziehen wir 2019 nach Schweizerhalle. Auf dem Novartis-Areal werden wir zwei Neubauten errichten. Der Umzug beginnt im dritten Quartal 2019.

Am 19. April 2017eröffnen wir unser neues Silikatwerk in der taiwanesischen Hafenstadt Taichung. Auf dem 5250m2 grossen Gelände sind derzeit 9 Mitarbeitende im Labor und in der Produktion tätig. Unsere Tochtergesellschaft vanBaerle Silicates Taiwan beliefert von Taichung aus den asiatischen Markt.

Per 30. Juni 2017 passen wir unser juristisches Kleid der wirtschaftlichen Struktur der Gruppe an und überführen es in eine reine Holdingform. Das Hygienegeschäft haben wir in eine eigenständige, neue Firma eingebracht: die vanBaerle Hygiene AG. Das Silikatgeschäft verbleibt in der vanBaerle AG, die zu einem späteren Zeitpunkt in die vanBaerle Silicates AG umfirmiert wird. Alle Supportfunktionen für die gesamte vanBaerle Gruppe übernimmt die ebenfalls neu gegründete vanBaerle Management AG.

Im August 2017 gründen wir unsere Tochtergesellschaft vanBaerle Swiss Hygiene GmbH in Lörrach, Deutschland.

Am 30. März 2016 legen wir den Grundstein für unser neues Silikatwerk in Taichung, Taiwan. Mit diesem Projekt möchten wir die langjährige, erfolgreiche Präsenz unserer Silikatprodukte in Asien festigen. Durch die Produktion direkt vor Ort können wir flexibler auf Kundenwünsche eingehen und lange, umweltbelastende Transportwege vermeiden.

Die in über 100 Jahren gewachsenen Strukturen und Prozesse entsprechen nicht mehr den Anforderungen einer schnellen und agilen Betriebsführung. vanBaerle verkauft das 20‘000m2 Firmenareals in Münchenstein an die Rietpark Immobilien AG. Unser neuer Standort soll unseren gewachsenen Ansprüchen gerecht werden und wird weiterhin in der Region Nordwestschweiz sein. Das vanBaerle-Areal wird einer neuen Nutzung zugeführt werden. Für den Transformationsprozess ist die Immobilienfirma Halter AG verantwortlich.

Wir feiern unser 125-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass produzieren wir gemeinsam mit unserer Belegschaft am Standort Münchenstein ein „LipDub“ Video. Für alle Mitarbeitenden findet eine Jubiläumsfeier statt.

Gründung unser Tochtergesellschaft, vanBaerle Silicates Taiwan Co Ltd, in Taipei. Für die Errichtung eines Lösewerks erwirbt die vanBaerle-Gruppe eine Landparzelle in Taichung, Taiwan.

Gründung unserer Tochtergesellschaft, vanBaerle Swiss Hygiene s.r.o., in Pardubice, Tschechien. 

Die vanBaerle-Gruppe investiert in die Erneuerung des Silikatschmelzofens in Münchenstein. Die neue Anlage verbraucht rund zehn Prozent weniger Energie und ist zuverlässiger im Dauerbetrieb. 

Zusammen mit der tschechischen KOMA-Gruppe, gründen wir die vanBaerle VS s.r.o.. Das Joint-Venture ist für den Vertrieb eines ausgewählten Silikate Produktportfolios beider Partner in Österreich mit angrenzenden Ländern bis nach Russland zuständig.

vanBaerle übernimmt das Hygiene Profigeschäfts der Held AG im Umfang von 1,2 Mio. CHF.

Im Geschäftsfeld Silikate erfolgt der Relaunch der Brandschutzproduktlinien Silacot und Silacoll.

Die vanBaerle-Gruppe überarbeitet ihr Erscheinungsbild.

Am Standort Münchenstein wird der Schmelzofen für Kaliumsilikatglas wieder in Betrieb genommen.

Die Generalversammlung beschliesst die Namensänderung von van Baerle & Cie AG in die vanBaerle AG (vanBaerle SA / vanBaerle Ltd.)

vanBaerle gründet die Tochtergesellschaft vanBaerle France S.A.S. in Mulhouse. Ihre Aufgabe ist die Repräsentation der vanBaerle-Gruppe gegenüber der Europäischen Union und die Sicherstellung der Erfüllung der EU-Chemikalienverordnung, heute bekannt als REACH.

Angesichts der Konzentrationsbewegungen in der europäischen Papierindustrie beschliesst vanBaerle die Papiersparte an die finnische Kemira AG zu verkaufen. Die Transaktion umfasst Papierleime und Polymere für die Papier- und Kartonherstellung mit einem Umsatz von ca. CHF 5 Mio. 

Am 10. August 2000 gründet vanBaerle die Tochtergesellschaft vanBaerle Silicates (S) Pte Ltd. in Singapur und baut damit ihre Präsenz in Asien aus.

vanBaerle ergänzt das Hygienesortiment durch die innovative Ambiance Linie. Kennzeichen der Ambiance Produkte sind Mikroorganismen, die störende organische Materialien abbauen.  

vanBaerle übernimmt das Geschäft für professionelle Hygiene der MIFA, einem Tochterunternehmen der Migros Gruppe, im Umfang von 4 Mio. CHF.

Daniel Schenk übernimmt als Hauptaktionär und Delegierter des Verwaltungsrates die Nachfolge des bisherigen Hauptaktionärs Rolf Eberenz.

Die letzten Mitglieder der Familie van Baerle treten aus dem Unternehmen aus. 

Am 20.11.1990 erhält vanBaerle den mit 20‘000 CHF dotierten Innovationspreis beider Basel für die Entwicklung des Papierleimverfahrens RESOPLAN. Überreicht wird die Auszeichnung von den Regierungsräten Feldges (BS) und Spitteler (BL).

Unter dem Motto „Erfahrung für die Zukunft“ feiert vanBaerle in diesem Jahr den hundertsten Geburtstag. 

vanBaerle nimmt ein neues Produktionsgebäude für die Herstellung von Silikaten in Betrieb und errichtet eine Glasschmelzanlage.

vanBaerle baut das Geschäftsfeld Papierchemie erfolgreich aus und beginnt mit der Produktion von SMAC (Styrol-Maleinsäure-copolymerisat) als Basis für Spezial-Oberflächen-Papierleime.

Durch die Aufnahme der Produktion von Papierchemikalien wird die frühere „Seifenfabrik“ vanBaerle endgültig zu einem modernen Betrieb der chemischen Industrie.

Der Ehasol Harzleim begründet die Sparte Papierchemie bei vanBaerle.

vanBaerle bringt mit RELAVIT / RELAXIN als einer der ersten Hersteller der Schweiz Produkte für die automatische Geschirrreinigung auf den Markt. 

Bereits vor dem Krieg zeichnet sich in der Kundenstruktur von vanBaerle (Kolonialwarenbranche) ein Wandel ab. Durch die Einführung der automatischen Waschmaschine wird die Seife mehr und mehr aus dem Haushalt verdrängt. An ihre Stelle rücken die Waschpulver, in denen die Seife teilweise durch sogenannte Tenside (Produkte der chemischen Grossindustrie) ersetzt ist. vanBaerle passt sich 1945 durch verschiedene Umstellungen dieser Entwicklung an: Die Fabrikation wird auf Produkte umgestellt, die für Grossabnehmer und Grossverbraucher bestimmt sind. Die Industrie, das Gewerbe und später auch die Landwirtschaft treten als Kunden in den Vordergrund. Dies ermöglicht eine Erweiterung des Handelsgeschäftes und die Aufnahme neuer Spezialfabrikate für bestimmte Industrien. Besondere Aufmerksamkeit widmet vanBaerle weiterhin dem Wasserglas und allen daraus hergestellten Produkten.

Die Kommanditgesellschaft wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Felix van Baerle will sich nach 45 Dienstjahren zurückziehen. Sein Sohn, Felix van Baerle, übernimmt die kaufmännische, Dr. Alexander van Baerle die technische Direktion. Felix vanBaerle senior blieb bis zu seinem Tod im Jahre 1949 Präsident des Verwaltungsrates.

Im Verlaufe der fünf Kriegsjahre machen sich gewisse Versorgungsschwierigkeiten bemerkbar: der Fettgehalt der Seifenprodukte muss auf behördlichen Befehl um ca. 20 % herabgesetzt werden. Die Seifenmärkli und andere durchaus notwendige obrigkeitliche Massnahmen erschweren die Arbeit des ohnehin durch Militärdienst reduzierten Personals enorm. Das Wasserglas, das seit 1925 aus dem Ausland bezogen wurde, wird eines Tages nicht mehr geliefert. vanBaerle baut daher einen modernen, elektrischen Ofen. Dieser ist zunächst nur als Provisorium für die Kriegszeiten gedacht, bleibt aber bis weit in die 60er Jahre in Betrieb.

Die Wirtschaftskrise zu Beginn der dreissiger Jahre, übersteht vanBaerle verhältnismässig gut. Das Tätigkeitsgebiet erweiterte sich: der Handel mit Chemikalien, der sich bisher nur auf die Rohmaterialien der Seifenfabrikation beschränkte, wird durch weitere Artikel ergänzt. Das Leinöl dient nicht mehr nur zur Herstellung von Schmierseife, sondern wird zu Firnis (durchsichtiger Aufstrich für Gemälde) und anderen Produkten verarbeitet. Putzpulver und Bleichsoda werden in grossen Mengen produziert. Die Kernseife gewinnt ständig an Bedeutung.

Die besondere Aufmerksamkeit von vanBaerle gilt dem Wasserglas. vanBaerle ist bestrebt dieses zu verbessern und jedem Kunden die Qualität zu liefern, die für seine Zwecke am besten ist.

Die Herstellung von Natriummetasilikat wird aufgenommen. Dieses damals neue Produkt gewinnt in der Folge an Bedeutung. 

 

 

 

Felix van Baerle, der zweite Sohn des Firmeninhabers, tritt wie sein Bruder Alexander in das Familienunternehmen ein.

 

 

 

Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg waren auch für vanBaerle nicht leicht. Mit dem Aufkommen der ausländischen Konkurrenz muss vanBaerle den Wasserglasschmelzofen stilllegen und sich auf das Lösen des von auswärts bezogenen Glases beschränken. Die auf dem Markt erhältlichen Rohstoffe erlauben es wieder Produkte von guter Qualität in den Handel zu bringen. vanBearle konzentriert sich auf die Herstellung einer erstklassigen Schmierseife.

Dr. Alexander van Baerle, Chemiker und Sohn des Firmeninhabers, tritt in das Unternehmen ein. 

Der Erste Weltkrieg trifft die schweizerische Wirtschaft völlig unvorbereitet. Der Schock ist so gross, dass vanBaerle die Fabrik für einige Wochen schliesst. Danach liefen die Geschäfte gut an. vanBaerle baut zwei neue Wasserglasöfen. Die Nachfrage ist so gross, dass das Wasserglas oft verladen wird, ehe es vollständig erkaltet ist.

Die übrigen Fabrikate, mit Ausnahme von BLITZBLANK, treten in den Hintergrund. Der Rohmaterialmangel zwingt vanBaerle auf Ersatzmaterialien auszuweichen, die eine Qualitätsminderung zur Folge haben.

Alexander van Baerle tritt aus der Firma aus, um sich ganz dem väterlichen Geschäft in Worms zu widmen. Felix van Baerle ist somit alleiniger Inhaber und führt die Firma unter dem Namen „van Baerle & Cie.“ als Kommandit-Gesellschaft weiter.

vanBaerle baut den ersten Wasserglasofen der Schweiz. Bisher wurde das geschmolzene Wasserglas ausschliesslich von der Fabrik in Worms bezogen und in Münchenstein gelöst. 

Infolge der Verlegung des Badischen Bahnhofs an seinen heutigen Standort muss der Standort in den „Langen Erlen“ aufgegeben werden. In Münchenstein wird die Firma neu aufgebaut.

Das junge Unternehmen fabriziert Seifen und chemisch-technische Produkte. Neben Schmierseifen stellt vanBaerle Waschpulver, Kristallsoda und Seifensand unter der Marke BLITZBLANK her. Die Kernseifen sind weniger bedeutend. Die „Teigseife“ ist hingegen ein begehrter Artikel.

Auf dem technischen Sektor handelte vanBaerle vor allem mit Putzfäden und Putzlappen, zu deren Reinigung die selbst hergestellten Mittel dienen. Ausserdem betreibt die Firma noch eine Wasserglaslöserei. Ein Grossteil der Produktion wurde zur Konservierung von Eiern verwendet.  

Unter dem Namen „Gebrüder van Baerle“ wird das Unternehmen in Basel unabhängig. Alexander und Felix van Baerle sind nach dem Ausscheiden von Eduard Wöllner die Firmengründer. 

Die Produkte der Firma „van Baerle & Wöllner“ in Worms erfreuen sich auch in der Schweiz grosser Beliebtheit, insbesondere die Schmierseife. Daher beschliessen die Inhaber anlässlich des 50jährigen Bestehens eine Filiale in Basel zu errichten. Das Personal bestand anfangs aus 12 „Arbeitern“, drei „Bürolisten“ und zwei „Reisenden“. 

Vincenz van Baerle gründet in Worms eine Schmierseifenfabrik, die bereits wenige Jahre später mit der Produktion des neu erfundenen Wasserglases beginnt. Der heute noch geltende „Dualismus“ aus Hygiene- und Silikateprodukten bestand seit der Gründung der Firma in Worms. Mit dem Einstieg seines Schwiegersohnes Eduard Wöllner firmiert die Fabrik unter dem Namen „van Baerle & Wöllner“

2018

2017

2016

2014

2013

2012

2010

2009

2008

2006

2005

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2002

2001

2000

1998

1996

1990

1988

1986

1979

1963

1960

1952

1945

1943

1939

1930

1928

1923

1914

1911

1898

1896

1888

1838

Umwelt & Nachhaltigkeit

VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN IN HINBLICK AUF DEN SCHUTZ UNSERER UMWELT IST IN DER ÜBER 125-JÄHRIGEN UNTERNEHMENSGESCHICHTE DER VANBAERLE GRUPPE SOLIDE VERANKERT. BEI DER VERFOLGUNG UNSERER UNTERNEHMENSZIELE NEHMEN WIR STETS GRÖSSTMÖGLICHE RÜCKSICHT AUF DIE UMWELT.

 
Silikate

Die Rohstoffe, die wir verwenden, kommen in der Natur vor. Unsere Silikate sind daher in der Herstellung und Verwendung für Mensch und Natur unbedenklich. Wir entwickeln ständig neue Anwendungsbereiche für Silikate, damit wir bedenkliche Substanzen durch umweltschonende Silikate ersetzen können. Unseren Herstellungsprozess optimieren wir ständig, um Wasser und Energie einzusparen.

 
Hygiene

vanBaerle bietet schweizweit das grösste Sortiment nachhaltig produzierter, umweltschonender Reinigungsmittel. Wir entwickeln neue, innovative Produkte, die den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden und umweltschädigende Produkte ersetzen können. In der Produktion verwenden wir bevorzugt nachwachsende Rohstoffe. Durch die hohe Wirksamkeit unserer Produkte reduziert sich auch der Wasserverbrauch unserer Kunden.

 
GREEN-Philosophie

Unser Bekenntnis zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht nur auf unsere Produkte. Sie spiegelt sich auch in unserer Unternehmensphilosophie wider. Für unsere Mitarbeitenden schaffen wir ein angenehmes, ehrliches und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Wir achten gemeinsam im Alltag darauf die Umwelt zu schonen. Bei der Wahl unserer Partner bevorzugen wir Unternehmen, die ebenfalls nachhaltig wirtschaften. Unsere GREEN-Philosophie dehnen wir auf alle Bereiche unseres Unternehmens aus und leben sie täglich.

 
Produktion

Wir legen Wert auf einen energieeffizienten Beschaffungs- und Herstellungsprozess. Wir verwenden wenn möglich Rohstoffe aus nachwachsenden Ressourcen und setzen umweltgerechte Technologien ein.

 
Energieverbrauch

Wir haben unsere CO2-Emissionen bisher um 800 Tonnen pro Jahr (fast die Hälfte) reduziert. Damit übertreffen wir unsere Zielverpflichtung gemäss Kyoto-Protokoll bei weitem. Unseren Wasserverbrauch haben wir trotz gestiegener Produktionsmenge in den letzten Jahren halbiert. vanBaerle ist Mitglied der Energie-Agentur der Wirtschaft.

Qualität & Sicherheit

QUALITÄT UND SICHERHEIT SIND UNTRENNBARE LEITTHEMEN IN ALLEN BEREICHEN UNSERER TÄTIGKEITEN. DAZU GEHÖREN DIE
BESCHAFFUNG DER ROHSTOFFE, DIE PRODUKTZUSAMMENSETZUNG, DIE PRODUKTIONSVERFAHREN, DAS VERMEIDEN VON
UMWELTBELASTUNGEN, DER SCHUTZ UNSERER MITARBEITENDEN UND VIELES MEHR.

 
Qualität

Qualität ist unser höchstes Gut. Die Anforderungen unserer Kunden erfüllen wird mit grösster Sorgfalt. Durch interne Workshops und Schulungen tragen wir dazu bei, dass unsere Mitarbeitenden jederzeit qualitätsbewusst handeln.

 
Sicherheit

Wir messen dem Thema Arbeitssicherheit grosse Bedeutung zu. Bei unseren Mitarbeitenden fördern wir das Sicherheitsdenken. Wir arbeiten mit den notwendigen sicherheitstechnischen Einrichtungen, um die Risiken auf ein Minimum zu reduzieren. Unseren Kunden ermöglichen wir durch unsere Sicherheitsdatenblätter den sicheren Umgang mit unseren Produkten. Wir schulen das Personal unserer Kunden und unterstützen sie dabei, unsere Produkte sicher zu transportieren, zu lagern, zu verwenden und zu entsorgen.

 
Ereignisgruppe

Da wir trotz unserer umfassenden Sicherheitsmassnahmen auf den Ernstfall vorbereitet sein wollen, hat vanBaerle seit 2000 eine eigene Ereignisgruppe. Das Team aus 12 Mitarbeitenden ist für den Ernstfall geschult und kann schnell eingreifen, falls es nötig sein sollte. Jedes Jahr führt die Ereignisgruppe zehn Übungen, unter anderem mit der Feuerwehr Münchenstein, durch.

 

Digitalisierung

Zum Selbstverständnis von vanBaerle gehört es, ständig besser zu werden. Das gilt nicht nur für unsere Produkte und Dienstleistungen, sondern auch für unser Unternehmen als Ganzes. Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt und wollen den Anforderungen einer globalisierten, digitalisierten Welt noch besser gerecht werden. Deswegen haben wir 2016 die Funktion des Chief Digital Officers geschaffen und damit den Prozess zur Digitalisierung der gesamten vanBaerle Gruppe angestossen.

Durch die konsequente Nutzung der Möglichkeiten, die uns die digitale Umwelt bietet, können wir Arbeitsprozesse zeitlich, örtlich und inhaltlich flexibler gestalten. Wir verstärken die Kommunikation mit unseren Kunden, verkürzen die Reaktionszeiten und beschleunigen unsere Prozesse. Das hilft unseren Kunden,  unseren Partnern und unseren Mitarbeitenden.

Management

Geschäftsleitung

 

Daniel Schenk

Chief Executive Officer vanBaerle Gruppe
 

Pierre Schönbett

Managing Director - Member Group Executive Board vanBaerle Gruppe
 

Markus Staub

Chief Financial Officer - Member Group Executive Board vanBaerle Gruppe

Verwaltungsrat

 

Daniel Schenk

Verwaltungsratspräsident Inhaber und CEO vanBaerle Gruppe
 

Bettina Waldmann

Mitglied des Verwaltungsrates Rechtsanwältin
 

Urs Berger

Mitglied des Verwaltungsrates Verwaltungsratspräsident Mobiliar

Zertifikate

vanBaerle hat ein Managementsystem, das die Aktivitäten in den Bereichen Qualität, Umwelt und Sicherheit umfassend steuert. Die Zertifizierung nach ISO 9001 und 14001 stellt sicher, dass das System den gängigen Regeln entspricht und überprüfbare Ergebnisse liefert. Im August 2017 fand der letzte Rezertifizierungsaudit durch die Firma SQS statt. Dabei wurden beide Zertifikate um weitere drei Jahre verlängert.

ISO 9001:14001
Münchenstein

 

 

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ISO 9001:14001
Taiwan

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